Zahnriemenwechsel richtig wechseln

Geld gespart beim Zahnriemenwechsel

Dem Zahnriemen kommt in Motoren eine besonders wichtige Bedeutung zu: Er steuert unter anderem das richtige Timing der Ventile. Diese dürfen sich nur öffnen, wenn der Kolben weit genug unten im Zylinder ist, sonst können Kolben und Ventil kollidieren, was schwerste Motorschäden nach sich ziehen kann. Reißt der Zahnriemen während der Fahrt, ist oft ein Totalschaden des Motors die Folge. Es ist also sehr wichtig, die vom Hersteller des Autos angegebenen Wartungsintervalle einzuhalten und ihn rechtzeitig zu wechseln.

Zahnriemen

strap – istock – matteo69

Die Crux dabei: Um den Zahnriemen zu wechseln, müssen meist zahlreiche Anbauteile vom Motor demontiert werden, was den Austausch zeitaufwendig macht. Nachdem auf diese Weise ausreichender Zugang zum Zahnriemen geschaffen wurde, muss die Kurbelwelle des Motors – und damit auch die Nockenwellen, die über den Zahnriemen mit angetrieben werden – in eine ganz bestimmte Position gebracht werden.

Zusätzlich wird mit Spezialwerkzeugen diese Position der Kurbel- und Nockenwellen dann arretiert. Würde man versehentlich eine der Wellen nach Demontage des Zahnriemens oder beim Anbringen des neuen Zahnriemens bewegen, hätte das zur Folge, dass die Steuerung der Ventile nicht mehr korrekt arbeitet. Im schlimmsten Fall würde der Motor dann beim ersten Anlassen sofort zerstört.

Trotz komplizierter Arbeit gibt es Sparpotenzial

Der Wechsel des Zahnriemens ist also keine Angelegenheit für Gelegenheitsmechaniker, sondern gehört in erfahrene Hände. Mit der entsprechenden Arbeitsanleitung und den notwendigen Werkzeugen lässt er sich dennoch von fortgeschrittenen Autoschraubern auch in Eigenregie erledigen. Auf alle Fälle sollte man dafür aber eine gut ausgerüstete Werkstatt zur Hand haben. Eine Hebebühne ist meist nicht notwendig, es kann aber von Vorteil sein, den Motor von unten abzustützen oder mittels Kran anzuheben – abhängig vom jeweiligen Fahrzeug.

Da der Zahnriemen im Betrieb erheblichen Belastungen ausgesetzt ist, sollte beim Ersatzteilkauf nicht zur billigsten Noname-Ware gegriffen werden. Günstig bekommt man die passenden Teile (Zubehör nach Herstellerangabe und die Umlenkrolle nicht vergessen!) zum Beispiel bei Pkwteile.de oder anderen renommierten Online-Shops. Dort kann man anhand der Schlüsselzahlen im Fahrzeugschein beziehungsweise im Teil I der Zulassungsbescheinigung schnell und einfach die notwendigen Teile heraussuchen und sich zuschicken lassen.

 

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