Motorrad Rennmaschine – das sollte man wissen

Während den letzten zehn Jahren sind auch herkömmliche Motorräder fast so leistungsstark wie echte Rennmaschinen. Rennmaschinen sind jedoch Motorräder, die speziell für den Betrieb auf Rennstrecken konstruiert werden. Sie werden in der Regel auch von einem Profirennfahrer gefahren und es handelt sich meist um Unikate oder Prototypen mit sehr geringen Stückzahlen. Rennmaschinen besitzen im allgemeinen keine Straßenzulassung und dürfen deshalb nur auf abgesperrten Straßen oder Motorrad Rennstrecken gefahren werden.

Nicht jedes Rennmotorrad ist auch eine Rennmaschinen

Grundsätzlich ähneln die Rennmaschinen der Kategorie Supersportler. Von der Serienfertigung unterscheiden sich jedoch vor allem der Motor, die Bremsen und das Fahrwerk. Diese Komponenten werden nämlich in Kleinserien entwickelt und explizit für den Rennsport angefertigt. Die spartanische Federung ist für hohe Kurvengeschwindigkeiten geeignet und auch das Fahrwerk ist extrem hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Durch exorbitante Drehzahlen und Tuning kann der Motor gewaltige Drehmomente erzeugen. Die Unterschiede sind auch bei den verwendeten Materialien vorhanden, so wird die Rennmaschine hauptsächlich mit Kevlar und Kohlefaser bekleidet, die für ein perfektes Leistungsgewicht sorgen. Im Wettbewerb dominieren besonders Motorräder aus japanischer Produktion.

Die beliebtesten Rennmaschinen

Zu den beliebtesten Rennmaschinen-Modellen gehören Honda CBR 600 RR, Kawasaki ZX-6 R Ninja, Suzuki GSX R 750, Yamaha YZF R6 und Aprilia RS 250. Die gewaltigen technischen Fortschritte im Bereich Elektronik, Motorenbau, Radführung, Fahrwerk und Bremsen sind ein Grund für die heutigen Leistungsexplosionen. Die Beschleunigungswerte sind nämlich Furcht erregend, denn die meisten Rennmaschinen werden von über 170 PS in ca. 3 Sekunden von null auf 100 katapultiert, obwohl sie rund 200 kg schwer sind. Die Liga der Sport-Boliden überzeugt nämlich mit einem sensationellen Leistungsgewicht, so dass ein PS nur rund 1 kg Gewicht schleppen muss, was sehr nahe an die Werte der Formel 1 herangeht. Die hohe PS-Ausbeute und ein konsequenter Leichtbau machen die Rennmaschine sehr schnell und leistungsfähig.

 

Bildquelle – istock – Superbike – forgiss

 

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