Mit dem eigenen Motorrad auf die Rennstrecke

Training für die Rennstrecke

Um mit dem eigenen Motorrad auf der Rennstrecke zu fahren, empfiehlt es sich ein Training zu besuchen und alle Stufen unter optimalen Trainingsbedingungen und ohne störenden Verkehr abzudecken – vom Basistraining bis hin zum Sportfahrerlehrgang. Der Ziel eines solchen Trainings ist es, die richtige Kurvenlinie zu fahren und den individuellen Fahrstil zu verbessern. Auf diese Weise kann jeder an seine persönlichen Grenzen und an die Grenzen seiner Maschine herantasten, weshalb sich ein effektives Training für alle Fahrer lohnt – egal ob mit Cruiser-, Enduro-, Sport- oder Tourenmaschine. Ein solches Training bietet zahlreiche Vorteile, so genießt man exklusive Streckenmieten und ein Perfektionstraining mit Instruktoren und hohen Sicherheitsstandards. Je nach Angebot und Absprache kann man Komplettpakete mit professionellem Rundum-Service buchen. Ein solches individuelles Training ist sehr gezielt und aus vielen wichtigen Punkten zusammengesetzt. Dazu gehört unter anderem auch die Sitzposition und Präzision, das Überholen und Ausbremsen, wie man sich auf jeder Rennstrecke blicktechnisch zurechtfindet etc.

Wer mit dem eigenen Motorrad auf die Rennstrecke fährt sollte es vorher gründlich checken

Um auf die Rennstrecke hinauszufahren, muss das Motorrad selbstverständlich in einem technisch einwandfreien Zustand sein. Auch eine angemessene Schutzkleidung gehört dazu: Motorradhandschuhe, Motorradstiefel, Lederkombi mit Protektoren, separater Rückenprotektor und Motorradhelm. Im Gegensatz zu Straßenverkehr geht man auf der Rennstrecke von gleich bleibend guten Streckenverhältnissen aus. Die Aufgabe jedes Einzelnen ist es sicherzustellen, dass es auch so bleibt. Vom eigenen Motorrad darf nämlich keinerlei Verunreinigung der Rennstrecke ausgehen, weshalb als erstes der Ölkreislauf gesichert werden muss. Dazu muss der Ölfilter und alle anderen Einfüll- und Ablassschrauben an festen Fahrzeugteilen mit Draht gesichert werden.

Achten sie auf das Kühlmittel beim Motorrad auf der Rennstrecke

Das verwendete Kühlmittel muss frostschutzfrei sein. Sollte wegen einem geplatzten Schlauch oder undichtem Kühlsystem Frostschutz auf die Fahrbahn gelangen, wird diese spiegelglatt. Des Weiteren trocknet es sehr schlecht ab. Deshalb ist es Pflicht, auf der Rennstrecke ausschließlich reines und destilliert Wasser als Kühlmittel zu verwenden.

Das Bremssystem de Motorrad muss auch optimal gewartet sein

Im Vergleich zum normalen Straßenbetrieb ist auch die Bremsenbelastung auf der Rennstrecke um ein Vielfaches höher. Als Vorbereitung sollen hochwertige und neue Bremsbeläge verwendet und Ersatzbelege mitgebracht werden, die für den Sport- und Rennbereich auch vorgesehen sind. Auch Reifen werden auf der Strecke deutlich stärker belastet als unter herkömmlichen Straßenbedingungen. Für eine Mindestprofiltiefe auf Rennstrecken gibt es zwar keine Vorschrift, doch da ein Reifen mit wenig Restprofil die entstandene Wärme nicht aufnehmen kann, verliert er stark an Haftung. Deshalb sind für die Rennstrecke vor allem neue und neuwertige Rennreifen geeigenet, denn nur diese können optimalen Grip auch bei hohen Reifentemperaturen aufbauen. Um Verletzungen oder Reifenschäden durch Splitter zu verhindern, müssen alle splittergefährdete Kunststoff- und Glasteile wie zum Beispiel Spiegel, Licht oder Blinker großflächig abgeklebt oder demontiert werden.

Bildquelle istock – Blue Racer – grahamheywood

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